Kritik an Google: "Die Google-Falle" In seinem Buch 'Die Google-Falle' kritisiert Gerald Reischl massiv die Suchmaschine Google, die inzwischen weit mehr geworden ist, als nur ein Dienst zum Durchsuchen des Internets. Inzwischen werden schon viel mehr Dienste angeboten und somit auch Daten der Millionen Google-Nutzer gesammelt. Gerald Reischl möchte mit seinem Buch den Lesern die Augen öffnen und sie von seiner Ansicht über Google überzeugen. Die Website zum Buch soll den Autoren noch unterstützen, denn dort finden sich aktuelle Informationen zu den kritikwürdigen Aktionen Googles.
Die Inhalte der Homepage sind schon sehr gewagt, so wird Google unterstellt, die uneingeschränkte Weltherrschaft erlangen zu wollen.
Anmerkung des News-Autors: Dank meines Bruders, werde auch in den Genuss kommen, das Buch lesen zu dürfen. Ich bin schon gespannt, ob die wirklich gewagten Anschuldigungen an Google auch gut belegt werden. Am Ende kann und sollte sich jedoch jeder selbst ein Bild von Google machen. Kommentare/Trackbacks lesen1) Brati schrieb am 03.4.2008 um 19:27 Uhr:
Bei amazon sind die Bewertungen ja sehr weit auseinander gehend. Die einen stimmen mit 5 Punkten voll dafür, die anderen mit 1 Punkt total dagegen. Die Kritik scheint sich fast schon an der Art des Buches zu orientieren, welches anscheinend sehr reißerisch sein soll.
Wenn man eine Nutzung der persönlichen Daten bei einer einfachen Suche über Google verhindern will, dann kann ich nur das Browser-Plugin "Scroogle" empfehlen. Das fällt mir nur so direkt im Bezug auf Datenschutz ein, denn einfach zu einer anderen Suchmaschine wechseln wird da sicherlich nicht so viel helfen. Mit genug Nutzern werden auch diese auf jeden Fall in das Geschäft mit persönlichen Daten einsteigen wollen.
Da muss man natürlich auch für Google sagen, dass sie sich ja irgendwie finanzieren müssen. Das tun sie eben vor allem über Marketing, welches wesentlich besser funktioniert, wenn man damit werben kann, die Werbung passend zum jeweiligen Sucher präsentieren zu können.
Dass Google immer weitere Bereiche des Internets einnimmt, ist mir persönlich auch ein Dorn im Auge, wobei ich auch wieder zugeben muss, dass ich in meinem Blog Google-Analytics verwende... Das "Problem" liegt doch einfach darin, dass die Produkte von Google oft auch recht gut sind. | 2) BPhoenix schrieb am 05.4.2008 um 14:35 Uhr:
Das ist einer der Gründe wieso ich google schon seit Jahren nicht mehr nutze. Ein anderer, dass man dort mittlerweile alles findet nur nicht das was man sucht, da gewisse Seiten eben nicht auf Inhalt setzen sondern auf Suchmaschinenoptimierung.
Es wurde auch schon öfters bekannt, dass google Informationen weitergeben hat, darauf will ich aber nicht näher eingehen.
Und wenn man mal die AGBs von google liest sollte man auch skeptisch werden (sofern diese nicht überarbeitet wurden, man sollte eben auf das Detail achten).
Und zum Thema Weltherschaft: Die wollen sicher viele, halte das aber etwas zu Übertrieben und meiner Meinung könnte so die meiner Ansicht berechtigte Kritik ins lächerliche gezogen werden. Aber wenn man nach dem Satz: " Wissen ist Macht!" geht, dann hat Google eine enorme Macht, da google als Suchmaschine das Internet nahezu kontrolliert und dieses eben ein sehr hohes Wissenpotenzial bietet. Denn die meisten Leute können z.B. nicht mal mehr eine Addressleiste bedienen sondern gehen immer auf Google um auf eine gewisse Seite zu gehen, wenn Google mal ausfällt ist das Internet praktisch nahezu Tod. | 3) Dustin Steiner schrieb am 05.4.2008 um 14:53 Uhr:
Finde es etwas übertrieben, Google so viel Macht einzuräumen... | 4) bmk schrieb am 08.4.2008 um 12:42 Uhr:
@BPhoenix:
"dann hat Google eine enorme Macht, da google als Suchmaschine das Internet nahezu kontrolliert"
Dabei vergisst du ja noch, dass Google ein weit größeres Potential außerhalb seiner Suchmaschine hat: Alleine die Informationen, die GoogleAnalytics liefert, sind gewaltig.
Bei der Vielzahl von Seiten, die - aus gutem Grund, denn das Tool ist wirklich toll! - Analytics installiert haben, kann es gut sein, dass du dich eine Stunde lang im internet herumbewegst, mehrere Seiten besuchst, und jeder dieser Schritte landet in Google's Datenbank. Aus diesen Bewegungsprofilen lässt sich mehr über einen User ableiten als aus einigen wenigen Suchbegriffen.
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