nexem. » IT/TechnikSchottischer Hacker wird an die USA ausgeliefertDer Europäische Gerichtshof hat die Beschwerde des „UFO”-Hackers wegen der Auslieferung in die USA abgelehnt. Der Schotte Gary McKinnon hatte in den Jahren 2001 und 2002 innerhalb von mehreren Monaten mehrere Systeme der US Regierung geknackt, um dort nach Informationen über UFO's zu suchen. McKinnon erwartet dadurch, dass er unter anderen in Systeme der NASA, der US Army, der Navy, der Air Force und des Verteidigungsministeriums eingebrochen ist, in den USA eine langjährige Haftstrafe wegen Sabotage. Laut den US-Behörden verursachte er dadurch einen Schaden von 700.000 Dollar. Die Richter in Straßburg lehnten einen weiteren Aufschub ab. Nun droht dem schottischen Systemadministrator eine langjährige Strafe in den USA. Das Angebot sich freiwillig den Behörden in den Staaten zu stellen, und dadurch die Haft auf vier Jahre zu verringern, lehnte McKinnon dennoch ab. Lizenzwechsel der NetBSD Foundation![]() Die NetBSD Foundation hat beschlossen, den NetBSD-Code unter eine abgeänderte BSD-Lizenz zu stellen. Bisher wurde immer die originale BSD-Lizenz, die sogenannte Vier-Klausel-BSD-Lizenz, verwendet. Diese legt fest, dass bei Werbung für ein Produkt, das unter der BSD-Lizenz lizenziert ist, auf den ursprünglichen Entwickler verweisen muss. Schon 1999 strich die Universität Berkeley, von der die BSD-Lizenz stammt, diese Klausel. In der Drei-Klausel-Fassung steht noch, dass es strickt untersagt ist, den Namen der Universität Berkley ohne Genehmigung für Werbezwecke zu verwenden. Die NetBSD Foundation hat nun eine Zwei-Klausel-Fassung vorgeschlagen, bei der auch dieser Teil fehlt. Sie enthält auch nur mehr die Vorschrift, das Copyright korrekt anzugeben, wenn der Code - egal ob kommerziell oder nichtkommerziell - verwendet wird. Laut der NetBSD Foundation war die veraltete Lizenz immer der Grund, warum NetBSD-Produkte nicht gern in kommerziellen Produkten eingesetzt wurden. Stromausfall in Wien - Fußballübertragung gestört![]() Beim gestrigen UEFA EURO 2008 Spiel Deutschland gegen die Türkei kam es wegen eines Stromausfalls in Wien zu einer Bildstörung europaweit. Bild und Ton konnten nicht mehr übertragen werden. Der Grund für den Stromausfall im Sendezentrum der EURO 2008 in Wien war wahrscheinlich ein Gewitter. Von Wien aus müssen alle Fernsehanstalten das offizielle UEFA-Bild übernehmen, außer das Schweizer Fernsehen (SF). Das SF durfte als einziger Sender eine Direktleitung vom Stadion in ihr Sendezentrum verlegen. Somit hat das ZDF, das an diesem Abend das Spiel in Deutschland übertagen sollte, das Schweizer Fernsehen per Satellit „angezapft”. Während das Bild und der original-Ton fehlten, hat der Kommentator Béla Réthy über die Telefonleitung weiter kommentiert. Google anonymisiert Street View![]() Nach zahlreichen Beschwerden von Datenschützern, hat Google vor kurzem damit begonnen, eine Software zu testen, die die Gesichter in den Street View-Aufnahmen verwischen soll. Die Entwicklung der Gesichterkennungssoftware soll über ein Jahr gedauert haben und wird zur Zeit in Manhatten, NYC, getestet. Einige befürchten allerdings, dass die geringe Verwischung (blurring) nicht ausreichend sei und es für Bekannte und Freunde immer noch möglich sei, die jeweiligen Personen zu identifizieren. Google will drahtloses Gigabit-Internet![]() Unter dem Namen „Wifi 2.0” will Google in den USA bisher ungenutzte Funkfrequenzbereiche zwischen zwei Fernsehkanälen (so genannte weiße Räume) für drahtloses Internet nutzen. Durch das breite Spektrum und moderne Technik sollen Datenraten im Gigabit-Bereich erzielt und auch ländliche Regionen mit schnellem Internet versorgt werden können. Um das Vorhaben in die Tat umzusetzen, ist es erforderlich, dass die amerikanische Regulierungsbehörde FCC besagte Frequenzbereiche zur Nutzung freigibt. Auch weitere Unternehmen wie Hewlett-Packard, Microsoft und Dell setzen sich für die Freigabe und Nutzung der white spaces ein und haben sich als Wireless Innovation Alliance zusammengeschlossen Toshiba: HD-DVD hat den Kampf verloren [Update]![]() Laut dem japanischen Fernsehsender NHK gibt eine der größten Firmen hinter HD-DVD den Kampf gegen Blu-ray auf. Die Firma Toshiba, die vor knapp 2 Jahren den ersten HD-DVD-Player in Japan auf den Markt gebracht hat, wird noch eine Weile HD-DVD-Geräte verkaufen, die Entwicklung und Produktion neuer Geräte wird allerdings laut NHK gestoppt. Nachdem bereits Microsoft angekündigt hat, dass die X-Box kein HD-DVD-Laufwerk bekommen wird und einige europäischen Filmstudios sich für Blu-ray entschieden haben, scheint sich der Formatkrieg zwischen HD-DVD und Blu-ray nun endgültig zugunsten von Blu-ray entschieden zu haben. Update: Mit einer Kurzbegründung in drei Sätzen dementiert Toshiba die Berichte des japanischen Senders. Man überarbeite gerade die HD DVD-Strategie, eine Entscheidung sei aber noch nicht gefallen. An der Börse verhalf die Falschmeldung der Aktie einen Kursgewinn um 6% - auch wenn der Verlust gegen Blu-ray eine große Fehlinvestition bedeuten würde, sehen die Anleger anscheinend Blu-ray als den Gewinner und jede weitere Investition würde nur den Schaden erhöhen. Kanadische Forscher entwickeln Knie-DynamoKanadische Forscher haben einen 1,6 Kilogramm schweren Knie-Dynamo entwickelt, der zwar wie eine orthopädische Kniestütze aussieht, aber in Wirklichkeit Strom erzeugt. Die Elektrizität gewinnt das Gerät am Ende jeder Phase, in der das Bein nach vorne schwingt. Dabei bremst der Generator lediglich das Vorwärtsschwingen des Unterschenkels, erklärt Max Donelan von der Simon-Fraser-Universität. Das Prinzip der Energierückgewinnung ähnelt dem Prinzip des Hybridautos. Die Testpersonen verbrauchten beim Laufen bei normaler Geschwindigkeit ohne Gerät 307 Watt, mit dem Dynamo wären es 366 Watt, das sind 20 Prozent mehr. Im US-Fachjournal „Science” heißt es, dass dieser Mehraufwand noch inakzeptabel hoch sei. Es könnte auch noch eine leichtere Version hergestellt werden, die gleichzeitig weniger Aufwand beim Laufen benötigt. Mit diesem Gerät können in Zukunft zum Beispiel Handys, tragbare GPS-Geräte oder medizinische Implantate mit Strom versorgt werden. Verkehrsgerichtstag fordert Navigationsgeräte ohne ExtrasDer Verkehrsgerichtstag fordert Navigationsgeräte ohne Extras. Sie meinen, dass diese Geräte mit Fernseher, DVD-Player, Kombigeräte wie Handys mit TV-Funktion die Autofahrer nur ablenken würden und es dann zum Unfall kommen würde. Geräte, die nur den Weg weisen, seihen ungefährlich. „Wahrnehmungsexperimente belegen, dass uns durch die Konzentration auf eine Aufgabe möglicherweise etwas ganz Wichtiges in einem anderen Bereich entgeht und gerade dadurch die Verkehrssicherheit gefährdet ist”, so die Experten. Außerdem sagen sie, dass Navis gefährlicher als Handys sind. |
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