nexem. » IT/TechnikNeues Konzept bei der Computermesse CeBITDie größte Computermesse CeBIT hat nun ein neues Konzept, das nach Angaben der Veranstalter sehr gut ankommt. Der Veranstalter hat in diesem Jahr vor, durch ein Konferenzprogramm mehr Fachbesucher dazu zu bewegen, zur Messe zu kommen. Ca. 5500 Aussteller aus insgesamt 75 Ländern haben sich angemeldet. „O²“ und „Freenet“ haben jedoch abgesagt, so Messe-Vorstand Ernst Raue. Letztes Jahr kamen 480 000 Besucher zur Messe. WLAN-Navigation bei FußgängernFraunhofer-Forscher und Partner stellen heute in Nürnberg eine Methode vor, womit sich Fußgänger besser orientieren können. Es ist im Grunde nichts anderes als ein Navigationsgerät, das den genauen Standort der Person ermittelt. Mit dieser Methode können problemlos Restaurants, Apotheken und vieles mehr gesucht und geortet werden. Auch Taxis kann man bestellen. Das ganze System läuft per PDA oder Smartphone. Sicherheitsexperte Bruce Schneier "verschenkt" sein WLANSicherheitsguru Bruce Schneier fällt derzeit durch eine ungewöhnliche Kolumne im Magazin „Wired“ auf, die den Titel „Stehlen Sie mein WLAN“ trägt. Er selbst hat keine Angst vor WiFi-Signal-stehlenden Spammern und hat dazu auch eine einleuchtende Begründung parat:
Er persönlich freut sich jedes Mal, wenn er auf Reisen ein offenes WLAN-Netz findet. Darum will er auch seinen Hotspot anderen zur Verfügung stellen. Nur wenn es Überhand nehmen sollte, will er Gegenmaßnahmen unternehmen. Er spricht in seinem Artikel jedoch explizit von seinem privaten Netzwerk. Er äußert sich nicht zu Firmennetzen, es ist jedoch davon auszugehen, dass er dort eine ganz andere Meinung vertritt. Spam neuerdings aus dem Drucker?![]() Wieder eine Entdeckung, die die Menschheit nicht braucht: Als wären die Millionen von Spam-Mails nicht genug, gesellt sich zum virtuellen „E-Müll“ jetzt auch der reale Papier-Spam, der aus dem Drucker nebenan kommen könnte. Möglich wird dies durch das sogenannte „Cross-Site Printing“, das per JavaScript Befehle an Drucker im Netzwerk des Anwenders senden kann. Zwar ist diese Methode zum Glück noch weit von der Dominierung des „Spam-Markts“ entfernt, doch eröffnet sie „Werbetreibenden“ eine neue Dimension des Spams. Aber auch für Hacker dürfte die Neuentdeckung nicht uninteressant sein, denn durch den Zugriff auf den Drucker lässt sich die interne Festplatte formatieren und sich neue Firmware oder Spionagesoftware aufspielen. Diese könnte den Angreifern alle eingegangenen Druckaufträge präsentieren und somit wertvolle Firmeninterna preisgeben. Manipulierte USB-Sticks im HandelDerzeit tauchen größere Mengen gefälschter USB-Sticks im Handel auf, die durch Vortäuschen falscher Speicherkapazitäten Datenverlust verursachen können. Die manipulierten Stifte täuschen dem Betriebssystem vor, mehr Speicherplatz stehe zur Verfügung als physisch tatsächlich vorhanden. Wenn ein USB-Stick beispielsweise physisch über einen GigaByte Speicherplatz verfügt und angibt, es ständen zwei zur Verfügung, so lassen sich die vorgetäuschten zwei GigaByte auch voll ausnutzen. Die überschüssigen Daten landen jedoch im Nichts, was man meist allerdings erst beim nächsten Anschließen bemerkt - wenn es schon zu spät ist. Solche Manipulationen sind laut Computerzeitschrift c't sehr aufwändig, ein Produktionsfehler ist daher auszuschließen. Von den Fälschungen sind vor allem zahlreiche Billigmarken betroffen, allerdings jeweils nur Teilmengen der Produktion. Zuerst tauchten die USB-Sticks beim Discounter Aldi Suisse auf, danach auch bei Real und weiteren Discountern. Beide Supermarktketten versprechen jedoch, dass betroffene Sticks problemlos umgetauscht werden können. Nutzer von WindowsLive OneCare schutzlos![]() Wie in verschiedenen Microsoft Support-Foren berichtet, soll die kürzlich erschienene Schutz-Software „Windows Live OneCare” bei einigen Anwendern die Arbeit verweigern. Der Grund: Das Programm gibt dem Nutzer die Rückmeldung, dass das jährlich zu erneuernde (kostenpflichtige) Abonnement ausgelaufen sei. Die Ursache für diese Falschmeldung des Programms sei ein Fehler im Abrechnungssystem für die Software. Mitarbeiter von Microsoft teilten mit, dass nur eine begrenzte Zahl von Anwendern betroffen sei. Aus Microsoft-Kreisen hieß es, dass die Ursache für den Fehler bereits gefunden sei und nur von vorübergehender Dauer sei. Das Unternehmen kündigte an, direkt mit den Geschädigten an der Lösung des Problems zu arbeiten. Nanodrähte aus Silizium sollen für 10x mehr Akkuleistung sorgen![]() Wie Wissenschaftler der Stanford University bekannt gaben, hat das Forschungsteam um Yi Cui einen Erfolg erlangt, als sie an der Verwendung von Silizium-Drähten im Nanometer-Bereich forschten. Die Besonderheit liegt dabei in der Verwendung der Silizium-Drähte innerhalb der Anode von Lithium-Akkus. Das Silizium soll den bisher gängigen Kohlenstoff als Anode ersetzen. Dies bringt jedoch ein Problem mit sich. Lithium hat die Eigenschaft, sich beim Ladevorgang auszudehnen und beim Entladevorgang zusammenzuziehen. Dies führt auf Dauer zu Leistungsverlust. Durch den Einsatz von Silizium als Nanodraht wird dieser Effekt hintergründig, da die Struktur stets gleich bleibt. Diese Entdeckung auf Basis vorhandener Technologie führe zu gänzlich neuen Möglichkeiten. Ebenso betrachten die Experten die Marktchancen ihrer Technologie sehr positiv und rechnen mit einer baldigen Umsetzung ihrer Technologie. Das Forscherteam hat bereits ein Patent über diese revolutionäre Entdeckung angemeldet. Planungen über eine Massenvermarktung sind bereits in Gang gesetzt worden. Ein ausführliches Papier zu den Forschungsergebnissen steht seit kurzem zum kostenpflichtigen Download bereit. Lokalisierung per WLAN möglichForscher des Fraunhofer Instituts für Integrierte Schaltungen, kurz IIS, haben ein neuartiges System zur Lokalisierung via WLAN entwickelt. Ab 11. Januar nächsten Jahres soll das autarke System auf einer Fläche von 25 Quadratkilometern getestet werden. Die Ermittlung des aktuellen Standorts erfolgt über eine Software im PDA oder Smartphone und nutzt dazu die gemessenen Stärke der WLAN-Signale. Dadurch soll eine Lokalisierung auch dort möglich werden, wo das normale GPS versagt - so auch in Gebäuden oder beispielsweise U-Bahn-Stationen. Zudem sollen so auch ortsgebundene Informationen angezeigt werden können. Das IIS strebt eine internationalen Standardisierung der Schnittstellen für ortsabhängige Dienste - als Grundlage dazu sollen die Ergebnisse des großflächigen dienen. |
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