Hacker werden immer jüngerEine Untersuchung von Chris Boyd von FaceTime Communications hat ergeben, dass die Zahl der jungen Hacker steigt. Unter den jungen Hackern seien sogar elf- bis Zwölfjährige. Er und andere ethische Hacker stoßen immer häufiger auf Malware-Foren, die von Jugendlichen unter 16 Jahren betrieben werden. Er ist zum Teil erstaunlich, dass diese noch relativ unerfahrenen Hacker so gut programmieren können. Im April will Chris Boyd auf der RSA-Sicherheitskonferenz noch genauere Ergebnisse seiner Untersuchungen preisgeben. In einigen Teen-Foren werden oft dieselben Ziele wie die von Profis besprochen, z.B. das Stehlen von Kreditkartendaten. Viel schlimmer sei allerdings, dass die Jugendlichen sich über die Konsequenzen nicht im Klaren seien.
Kommentare/Trackbacks lesen1) brott schrieb am 05.2.2008 um 16:53 Uhr:
Naja... Inzwischen ist Hacken doch kein Problem mehr. Gibt ja Baukasten-Software im Netz, da gibt man auf der einen Seite ein Programm an, und auf der anderen Seite, mit welchem Virus man es verseucht, klickt auf nen Merge-Button und schon hat man seinen Ultra-Hacking-Cracker-virus.... Da muss man nicht viel Ahnung von der Materie zu haben - und kann trotzdem großen Schaden anrichten. Wie du sagst: das schlimme ist, die meisten haben keine Ahnung, was sie da tun... | 2) DJH schrieb am 05.2.2008 um 18:50 Uhr:
Offenbar schlagen aber auch Versuche fehl, die kreative Energie der Script-kiddies irgendwie zu bündeln und nicht ins destruktive, sondern ins konstruktive laufen zu lassen. Aber daran hat die Wirtschaft ja kaum Interesse... | 3) bmk schrieb am 06.2.2008 um 13:00 Uhr:
Nicht zu vergessen, dass sich die Definition von "Hacker" ständig erweitert. Viele dieser Hacker wären vor 2 Jahren noch gar nicht in diese Statistik aufgenommen worden, weil sie zB Tools nutzen, die heute als gefährlich eingestuft werden, das damals aber noch nicht waren.
Außerdem kommt die Statistik von einem Unternehmen, das - Überraschung! - Tools gegen Hacker anbietet... | 4) Brati schrieb am 06.2.2008 um 14:22 Uhr:
Wo wir hier gerade beim "Baukasten-Prinzip" und bmk's Aussage sind.
Ein Hacker / Cracker muss meines Erachtens sowohl programmieren können als auch Ahnung von Server-Administration haben. Ein Script-Kiddy wäre damit in meiner Statistik kein Hacker / Cracker, in der Statistik der Firma weiß man das allerdings nicht.
Außerdem ist der Artikel eigentlich positiv, wenn man es genau nimmt. Ich übernehme hier mal sim4000's Position und stelle fest, dass Hacker != Cracker ist. Hacker suchen Sicherheitslücken, um diese zu berichten, damit sie geschlossen werden können, während Cracker destruktiv in Systeme eindringen, um anderen zu schaden. | 5) Torben Fritsche schrieb am 06.2.2008 um 15:04 Uhr:
Dann waren das also doch Gute, die phpBB.de gehackt haben :P | 6) BPhoenix schrieb am 06.2.2008 um 22:41 Uhr:
Oh maaaann, wenn ich schon den Mist höre...
Hacker = Verbrecher. Jemand der so einen Mist behauptet hat doch absolut keine Ahnung. Typisch "Sicherheitsfirmen" und "Medien", hauptsache es klingt gut und lässt sich gut verkaufen...
Die armen wahren Hacker, immer müssen sie mit Crackern und Skriptkiddies gleich gesetzt werden.
Und ich wüsste gern was die unter "gut programmieren" verstehen... | 7) Stefan Wiegand schrieb am 07.2.2008 um 19:48 Uhr:
junge Hacker == super-cms-installierer?
Also wenn ich mir so die "jungen Leute" bei Cybton anschaue, vermute ich das mal...
@bphoenix: Das ist das Problem... Hacker != Cracker... Was meinst du wie viele Arbeitsplätze verloren gehen, wenn einige professionelle Hacker (welche von Firmen bezahlt werden) nicht mehr "normal" arbeiten können...
Ist ja glaube schon... Armes Deutschland... (*Das was hier stehen müsste, muss zensiert werden* :lol:) |
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