Mac-Update-Software von Google veröffentlicht

Hard- & Software   Admin Dustin Steiner    05.10.2008, 13:45 Uhr  

Google hat seine Update-Engine, die es schon selbst zum Update für haus-eigene Software für MacOS X verwendet hat, als Open-Source freigegeben. Das Framework kann Cocoa-Applikationen, Einstellungen und Bildschirmschoner als auch beliebige Dateien auf dem aktuellsten Stand halten, auch wenn Root-Rechte von Nöten sind.

Die Engine kann mehrere Programme verwalten und kann über Kommandozeilenprogramme oder über die API in Objective-C angesprochen werden.

Googles Update Engine steht als Quelltext-Download unter der Apache License 2.0 gratis zur Verfügung.

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Quelle: golem.de

Kommentare/Trackbacks lesen

1) BPhoenix schrieb am 05.10.2008 um 16:07 Uhr:

Das nenn ich mal ein Rootkit, einer der am vertrauenswürdigsten Firmen überhaupt, ...

2) bmk schrieb am 06.10.2008 um 07:30 Uhr:

@BPhoenix:
Schon, ja. Aber damit den Gang an die Öffentlichkeit im Sinne von Open-Source zu machen, ist doch ein genialer Schritt... ;-)

3) BPhoenix schrieb am 06.10.2008 um 22:05 Uhr:

Naja nicht ganz, die Idee haben sie ja geklaut nämlich vom Chrome Browser :P.

Erst eine Software entwickeln die schlimmer ist als einige Schadsoftware und dann das ganze Open Source machen und als gut verkaufen...

4) bmk schrieb am 06.10.2008 um 22:34 Uhr:

Und was ist passiert? Innerhalb weniger Tage kommt eine Software raus, die all das Schädliche nicht mehr enthält.
Bei Chrome ist das der Browser "IRON", der ebenfalls auf Chromium basiert, aber um die ganzen datenschutzrechtlich etwas fraglichen "Features" erleichtert wurde.

5) BPhoenix schrieb am 06.10.2008 um 23:21 Uhr:

Willst du damit sagen, dass nun da es Open Source ist, das Rootkit von jemandem entschäft wird und dann jeder sich bedenkenlos installieren kann?

6) bmk schrieb am 07.10.2008 um 12:53 Uhr:

Naja, möglich wär's ;-)

Zumindet weiß nun jeder, was los ist. - und auch das ist schon mal viel wert.

7) BPhoenix schrieb am 07.10.2008 um 18:04 Uhr:

Naja würde jemand das machen wäre die Software komplett ohne Funktion...
Das kann man nicht mit einem Browser vergleichen, beim Browser kann man ruhig die ganzen Bedenklichen Dinge rausnehmen ohne dass er danach weniger funktioniert als davor.

Der Zweck dieser Software ist aber, dass auch ohne das starten mit Rootrechten das System von aussen verändert werden kann (Einstellungen verändern, Softwareupdates aufspielen = andere Software aufspielen, welche noch mehr ermöglichen kann, Dateien verändern = Vollzugriff auf Dateien von aussen). Das einzige was sich ändern kann ist, dass die Macht hierzu vielleicht bei einer anderen Organisation liegt, dennoch gibt man beim installieren dieser Software die volle Kontrolle seines Systems an jemand anderen ab, der nach belieben mit diesem System machen kann was er will, man kann zwar dieser anderen Organisation mehr vertrauen schenken, ob man das aber später bereut ist eine andere Frage.)

Das Problem liegt ja nicht darin, dass die Software selbst Schaden anrichtet, sondern jeder der mit dieser Software kommuniziert und das könnten unter Umständen sogar Cracker sein oder eben auch dubiose Firmen wie Google. Und dass der Client Open Source ist ändert nichts an der Tatsache, dass es ein Rootkit ist und bleiben wird solange es die erwähnten "Funktionen" bietet.

Ist ja fast so als würde man einen Virus (was nicht so schlimm wie ein Rootkit ist) entwickeln würde, unter eine Open Source Lizenz stellen würde und dann die Leute dazu bringen das zu installieren...

Das traurige ist aber, dass es genug Leute gibt die solchen Konzernen blind vertrauen...

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