In den Niederlanden herrscht Vista-Boykott Das neue Betriebssystem Windows Vista ist schon seit fast einem Jahr auf dem Markt und trotzdem gibt es noch unzählige Treiberprobleme. Der niederländische Verbraucherschutz (Consumentenbond) versucht sich dagegen zu wehren und fordert zum Boykott gegen Microsofts Betriebssystem Windows Vista auf. Darum sollen Kunden beim Kauf eines neuen PC-Systems den Händler darum bitten, dass das System mit Windows XP ausgestattet ist. Die Umstellung soll dabei kostenlos erfolgen. Die Verbraucherschützer fällten diese Entscheidung als mehrere Gespräche mit Microsoft scheiterten. Zuvor startete Consumentenbond eine Umfrage und fand heraus, dass das Betriebssystem Windows Vista nicht die Erwartungen der Kunden erfüllt. Auf einer speziell eingerichteten Webseite sammelten sich innerhalb von ein paar Wochen 5000 Beschwerden von Kunden, die Probleme mit Vista haben. Bei einem Treffen mit Microsoft versucht man dieses Problem aus der Welt zu schaffen. Ein Vorschlag war, dass Windows XP als Alternative zu Windows Vista zur Verfügung gestellt werden soll, falls eine Kunde Probleme mit Vista hat. Microsoft lehnte dieses ab. Die Verbraucherschützer wollen mit dieser Aktion genug Druck auf Microsoft ausüben, um Microsoft zu mehr Kundenfreundlichkeit zu bewegen.
Kommentare/Trackbacks lesen1) Funatiker schrieb am 13.10.2007 um 17:44 Uhr:
Es mag zwar ein Schritt gegen Vista sein, jedoch geht er ganz eindeutig in die flasche Richtung. Ich kenne viele Leute, die von Windows XP zu Vista umsteigen wollen. Wozu? Oder von Office 2003 zu Office 2007.... Wenn man sich schon die Mühe macht, sich umzugewöhnen, kann man ja auch auf Linux und Open Office umsteigen..
Es ist zwar sehr kulant von den PC-Verkäufern, XP zu installaieren.. Jedoch könnte man dann genau so gut Ubuntu installieren.. Ich persönlich bin dabei mir Windows abzzugewöhnen. Ich seh es einfach nciht mehr ein, von Microsoft abhängig zu sein. Vernünftige Software-Alternativen, kennt man schon von Windows (Firefox, Gaim/Pidgin, Thunderbird, Songbird, NVU, Lazarus etc) und für den totalen Notfall (Steam) gibt es ja auch wine. | 2) Brati schrieb am 13.10.2007 um 18:48 Uhr:
Man fragt sich, warum überhaupt so viele PCs mit Betriebssystem angeboten werden. Eigentlich wäre es doch viel besser den PC ohne OS zu verkaufen und dem Kunden anzubieten, ein OS zu installieren. So war das bei meinem Notebook und ich habe einige Euros gespart, weil ich Windows nicht dazukaufen musste. | 3) Christian Blechert schrieb am 13.10.2007 um 18:54 Uhr:
Finde die Aktion auch gut.
Ich hol mich ja auch von Dell n Notebook was kein Windows sondern Ubuntu Linux drauf hat. ;) | 4) Ein Benutzer schrieb am 13.10.2007 um 19:33 Uhr:
PC-Systeme und Notebooks mit einem aktuellen Microsoft-Betriebssystem sind - soweit mir bekannt - "subventioniert", also von Microsoft gefördert.
Mit ohne OS würde diese Subvention wegfallen und damit auch ein Teil des Gewinns für den Händler. Die machen das also schon aus gutem Grund. ;)
Die paar PC's/Notebooks mit Linux Betriebssystem sind (imho) nur für das Image. -> "Schau mal, der installiert auf Wunsch 'ne Linux Distro. Da kauf ich mein nächstes Notebook".
Da nehme ich doch lieber ein subventioniertes Vista-Notebook und putz das zugunsten einer Linux Distro gleich von der Platte, als dass ich mir ein teureres Linux-Notebook zulege. | 5) Christian Blechert schrieb am 14.10.2007 um 00:34 Uhr:
@Ein Benutzer
Bei einem Rechner von Dell wo gleich Linux drauf ist, kann man aber sicher sein, das auch alles läuft. Was bei Laptops mit Vista drauf nicht der Fall ist. | 6) DJH schrieb am 14.10.2007 um 16:00 Uhr:
@Chris:
Jow das steht grad neben mir, läuft sauber und schnell (auch wenn ich persönlich Ubuntu net so prall finde, aber man kann ja auch was anderes drauf installieren). Kann ich nur empfehlen, funzt alles, was ich bisher ausprobiert haben (Bluetooth kann ich net sagen, weiß ich nichmal obs drin is ^^)
@Ein Benutzer:
Nope. Der Preisunterschied is gehörig. Das was ich wollte (ein Notebook zum zwischendurch mal arbeiten und Präsentieren, aber kein Desktop-Ersatz-Laptop) war z. B. mit Ubuntu relevant günstiger als eine entsprechende Lösung mit Vista. Ich hab nämlich ziemlich harten Preisleistungsvergleich gemacht (und zwar unabhängig vom OS). Gut ich krieg bei Dell auch 6% Rabatt, aber trotzdem ^^
Abgesehen davon hat Chris völlig recht, ich _weiß_, dass die Komponenten unter Linux funktionieren (müssen :P).
Vllt noch ein Wort an Funatiker ganz oben:
Wenn man wirklich die große Bandbreite an Spielen zocken möchte, kommt man um Windows nicht rum. Denn Linux und kommerzieller Spieleverkauf passt nicht zusammen. Was aber natürlich nicht hindern soll, unter Linux zu arbeiten. Wofür gibts na XP-Zockerpartitions? ^^ | 7) Cemper schrieb am 15.10.2007 um 14:19 Uhr:
Das Ubuntunotebook von Dell ist in einem Test der c't aber ganz gehörig durchgefallen (915resolution nicht installiert, somit nicht volle mögliche Auflösung und solche Witze...). Und wenn ich nicht mal bei sowas sicher sein kann, dass alles Out-Of-The-Box funkioniert, kauf ich mir lieber einen PC/Notebook ohne jegliches OS und richte mein Linux selber ein. | 8) DJH schrieb am 15.10.2007 um 14:32 Uhr:
jo aber du kriegst kein Notebook ohne HW zum vergleichbaren Preis.
Das mit der Auflösung stimmt, aber das liegt offenbar am Ubuntu – unter OpenSuSE funzt das sofort. Und da mir das Ubuntu eh net so taugt, war auch net viel um. | 9) DJH schrieb am 16.10.2007 um 14:17 Uhr:
ups lol fällt mir jetz erst auf... natürlich kein Notebook ohne HW sondern ohne OS (ohne HW wär n bissl dumm ^^) |
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