Macht Merkel gemeinsame Sache mit den vier deutschen Stromriesen?

Die Welt   Admin Matthias Schleusener    16.12.2007, 13:43 Uhr  

Diese Frage dürfte sich jeder Bürger stellen, wenn er angesichts der ständigen Preiserhöhungen am Energiemarkt die Untätigkeit der Bundeskanzlerin sieht.

Nachdem die Linke-Bundestagsfraktion und Teile der anderen Fraktionen ein Machtwort von Bundeskanzlerin Angela Merkel gefordert hatten, bezog sie jetzt Position zur aktuellen Energiedebatte. Jedoch stellte sie sich nicht auf Seiten des Bürgers. Vielmehr kann man vermuten, dass sie vor dem Kartell der vier deutschen Energieriesen kuscht.

Ihrer Meinung nach gäbe es keinen Spielraum, die Strompreise oder die Öko-Steuer zu drücken. Der Bundeshaushalt gebe dies aufgrund der enormen Verschuldung durch die Schröder-Regierung gar nicht her. Gegenüber der Super Illu äußerte sich Merkel, dass man auf die Einnahmen durch die Öko-Steuer derzeit nicht verzichten könne.
Nicht nur dass Merkel den „Schwarzen Peter” an die alte Regierung abgibt. Vielmehr macht sie die hohe Nachfrage asiatischer Staaten am Weltmarkt für die Preise verantwortlich.

Dennoch gestand die Bundeskanzlerin Veräumnisse in der Vergangenheit ein und zeigte sich optimistisch für den Liberalisierungsprozess am Strommarkt.

Bleibt die Frage, wann der Regierung in Berlin endlich mal ein Licht aufgeht.

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Quelle: n-tv.de

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