Kurseinbrüche sorgen für panikartige Aktienverkäufe an allen Aktienmärkten

Die Welt   Admin Matthias Schleusener    21.1.2008, 22:19 Uhr  

Wer gesehen hat, was heute an der Frankfurter Börse geschah und sein Geld in Aktien angelegt hat, der wollte nur noch „seine Schäfchen ins Trockene bringen”.

Zuletzt hat der deutsche Aktienmarkt derartige Kurseinbrüche nach den Terroranschlägen des 11. September erlitten.

Was war der Grund für die heutige Panik an den Aktienmärkten?

Bereits seit Monaten steht die amerikanisch Finanzwirtschaft im Schatten der Immobilienkrise. Nun fürchten auch deutsche Händler (und Händler anderer Finanzmärkte), dass sich die amerikanische Immobilienkrise zu einer globalen Wirtschaftskrise ausweiten könne.

Zwar sprechen Börsen-Spezialisten noch nicht von einem Börsen-Crash (dieser gilt erst, wenn die Indizes wie Dax, Dow Jones, etc. um mehr als 10% nachlassen), doch war aus mehreren Richtungen von Panikverkäufen die Rede. Die Tatsache, dass an der Wall Street feiertagsbedingt kein Handelstag war, hat die Situation nicht wirklich verbessert. Prognosen lassen jedoch vermuten, dass der morgige Handelstag im Minus starten wird.

Wer genauere Informationen haben möchte, der kann den Handelsblatt-Artikel hier nachlesen.

Kommentare/Trackbacks lesen

1) Admin Benno Rott schrieb am 21.1.2008 um 23:49 Uhr:

Käse. genau durch solche Meldungen wirds doch nur schlimmer :D Würd niemand darüber berichten, gäbs gar keine Einbrüche. Die Börse ist eigentlich schon seltsam :-)

2) DJH schrieb am 22.1.2008 um 17:45 Uhr:

Hat sich doch wieder gefangen, passt doch alles :D Es kann auch net immer aufwärts gehn, hat mich eh gewundert, dass sich der Dax in der letzten Zeit so gut behauptet hat. Und bei uns in D siehts konjunkturmäßig auch eigentlich ganz gut aus (überm Teich siehts da scho bissl anders aus). Aber das mit der Konjunktur is das gleiche wie mit der Börse: Wenn alle denken, ihnen gehts schlecht, dann gehts ihnen wirklich schlecht, und wenn alle denken es geht ihnen gut, dann gehts ihnen gut. Eigentlich doch krank ^^ Optimisten ftw :D

3) Admin Matthias Schleusener schrieb am 23.1.2008 um 20:46 Uhr:

Nun,...

dadurch, dass ich studienbedingt täglich mit volkswirtschaftlichen Erscheinungen konfrontiert werde, verfolge ich die Situation an den Finanzmärkten regelmäßig.

Im Grunde hat sich dieser Kursabsturz bereits vor Monaten angekündigt.
Als vor einigen Monaten die Aufregung um die amerikanische Immobilienkrise begann, ist es viel zu ruhig geblieben. Als die US-Wirtschaft selbst eine rezessive Tendenz ankündigte, wurde das Fass erst zum überlaufen gebracht. Mit der "Not-Zinssenkung" durch die FED wurde lediglich ein Strohfeuer entzündet, das die Märkte kurz aufgefangen hat. Doch heute (am Mittwoch) ging der Kursverfall weiter. Als die Wall-Street um 15:30 Uhr dt. Zeit den Handelstag eröffnete, verlor der Dow vJones-Index binnen drei Minuten fast 200 Punkte. Und ein Ende des Kursverfalls ist noch nicht in Sicht.

Wirtschaftsexperten behaupten, dass der Dow Jones erst wieder eine solide Wachstumsgrundlage hat, wenn er unter 10.000 Zähler fällt.

Wenn man bedenkt, das mit den Kurseinbrüchen vom Montag allein an der frankfurter Börse Vermögenswerte in Höhe von rund 60 Mrd. € vernichtet wurden, dann klingt mir das ein wenig nach einem Aderlass der Weltwirtschaft...

Also...
Schützt eure Sparschweine :-)

Kommentar schreiben

Name (erforderlich)

(Bitte den Code auf dem Bild in das danebenstehende Feld eintragen)