Internet-Nutzer in Peking werden fotografiert und erfasst

Die Welt   Admin Xeco    18.10.2008, 13:23 Uhr  

In Peking soll spätestens ab nächstem Jahr jeder, der in einem Internet-Café surfen will, staatlich fotografiert und identifiziert werden. Café-Betreiber müssen zur Protokollierung noch dieses Jahr Kameras installieren.

Surfen ist dann nur noch nach einer Registrierung möglich, womit auch eine personenbezogene Verfolgung der Internetaktivitäten kein Problem mehr ist.

Offiziell soll damit sichergestellt werden, dass Minderjährige keine jugendgefährdende Inhalt abrufen können.

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Quelle: heise.de

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1) Admin zombie3456 schrieb am 18.10.2008 um 13:42 Uhr:

Die jugendgefährdenden Webseiten sind doch immer die Erklärung in China. Schon damals als diese kleinen Polizisten, die in regelmäßigen Abständen auf dem Bildschirm erscheinen (erschienen?), eingeführt wurden, hat man gesagt, dass dies die Leute daran erinnern sollte, dass sie pornographische Webseiten melden sollen... Dabei ging es wohl eher um den Big-Brother-is-watching-you-Effekt bzw. die Möglichkeit auch sonstiges Material, das der Regierung kritisch gegenüber steht, melden zu können.

Jugendgefährdende Inhalte gibt es auch auf "normalen" Seiten, weil das alles unseren eigenen Ideen und Gedanken entspringt. Wenn man sich auf 4chan umschaut, merkt man das relativ schnell. Ich denke, dass es solche Imageboards zu genüge gibt und die meisten davon der chinesischen Regierung vollkommen egal sind, außer es sollte einmal etwas Kritisches über die chinesische Regierung geben.

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