Festplatten werden mit vertraulichen Daten verkauft

Die Welt   Admin Dennis Ruppel    06.10.2007, 12:28 Uhr  

Universitäten aus Wales, Australien und USA haben neue Untersuchungen durchgeführt. Viele der getesteten Second-Hand-Festplatten enthielten noch zahlreiche vertrauliche und persönliche Daten. Auf den Festplatten fand man noch Daten wie:
Gehaltsdaten, Finanzdaten von Unternehmen, Angaben zu Bank- und Kreditkartenkonten, Krankenhausdaten/medizinische Daten, Pornografie, Visumanträge und Angaben zu Online-Käufen.

Gut 37 Prozent der verkauften Festplatten enthalten wichtige Daten. Letztes Jahr waren es gerade mal 35 Prozent. Im Jahre 2005 stand die Marke noch bei 52 Prozent. Viele Unternehmen löschen die Daten nicht gewissenhaft vor der Entsorgung der Rechner, obwohl es zahlreiche Tools gibt um diese Daten ordnungsgemäß zu löschen.

Weiterhin wurde herausgefunden, dass Festplatten sowohl unternehmensinterne sowie persönliche Daten beinhalten. Daraus kann man schließen, dass Anwender Unternehmensdaten zu Hause bearbeiten.

Eine Spekulation lässt darauf schließen, dass viele Millionen Festplatten sich auf dem Markt befinden, die immer noch vertrauliches Material enthalten.

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Kommentare/Trackbacks lesen

1) Admin Christian Blechert schrieb am 06.10.2007 um 20:20 Uhr:

Ich leere sogar meine Platte, wenn ich meinen PC zum Support schicke. (Was 2x vorgekommen ist)
Das mit dem Linux-Tool "shred".

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